Heimatmarkt auswählen schließen
Wählen Sie Ihren Heimatmarkt, um die Angebote Ihrer Region zu sehen

Finden Sie jetzt Ihren nächstgelegenden trinkgut-Markt:

Wählen Sie Ihren Heimatmarkt, um die Angebote Ihrer Region zu sehen

Finden Sie jetzt Ihren nächstgelegenden trinkgut-Markt:

Getränkeakademie

Cider: Alles über Herstellung und Inhaltsstoffe des Apfelweins.

Süß oder herb, prickelnd oder still. Apfelwein gibt es in verschiedenen Varianten. Besonders beliebt: Cider. Aber was ist Cider für ein Getränk und was unterscheidet ihn von Cidre oder Apfelwein? Wir erklären dir die kleinen, aber feinen Unterschiede.

Was für ein Getränk ist Cider?

Cider ist ein alkoholhaltiges Erfrischungsgetränk, welches aus Äpfeln hergestellt wird. Häufig wird auch die Bezeichnung Apfelsekt oder Apfelschaumwein benutzt.  

Wie wird Cider hergestellt?

Mit der Apfelernte startet auch die Herstellung von leckeren Apfelweinen und Apfelschaumweinen. Dazu wird frisch eingemaischter und abgepresster Apfelsaft mit Hefe versetzt und der Gärprozess in Gang gesetzt. Die Dauer des Herstellungsprozesses ist dann entscheidend, ob ein Cider, Cidre und Apfelschaumwein entsteht. 

Ist Cider gleich Cidre?

Nein, da gibt es feine Unterschiede. Der Cider, Aussprache „Sai-da“, ist vor allem in England und Irland sehr populär. Dort wird er häufig wie Bier direkt aus dem Zapfhahn serviert. Durch den längeren Reifevorgang schmeckt der Cider herber als der Cidre – und ist auch alkoholhaltiger. Je nach Herstellung enthält der Apfelschaumwein 4 bis 8 oder sogar mehr Volumenprozent Alkohol.  

Was ist Cidre?

Was ist das Besondere am Cidre? Der ursprünglich aus der Bretagne und der Normandie stammende Apfelschaumwein wird der Gärprozess früh gestoppt. Das Ergebnis ist ein süßer, kohlensäurehaltiger und alkoholarmer Drink. Cidre doux hat in der Regel rund 2 bis 4 Volumenprozent Alkohol. Der Cidre brut ist dagegen herber und trockener und kommt auf einen Alkoholgehalt von rund rund 5 %.   

Was ist Apfelwein?

Der „Ebbelwoi“ aus Hessen ist ein echter Klassiker. Der größte Unterschied zum Cidre oder Cider: Der Apfelwein ist still und enthält keine Kohlensäure, da man diese auf natürliche Weise entweichen lässt. Geschmacklich ähnelt der Apfelwein eher dem Cider, also herber und stärker. Meist haben deutsche Apfelweine rund 5 bis 7 Prozent Volumenprozent Alkohol. Apfelwein ist auch unter den Namen „Most“ oder „Viez“ in Deutschland bekannt.  

Welcher Apfel steckt in Cider und Co.?

Das Aroma von Cidre, Cider oder Apfelwein hängt natürlich nicht nur vom Gärungsprozess, sondern auch von der verwendeten Apfelsorte ab. Da lohnt es sich auf jeden Fall, verschiedene Apfelschaumweine oder Apfelweine zu probieren, um seinen Liebling zu finden. Mit denen im Supermarkt angebotenen Äpfeln haben die für die Getränkeherstellung benutzten Sorten übrigens nichts zu tun. Die wären viel zu süß. Beliebt sind herbe Äpfel mit festem Fruchtfleisch, die man am ehesten auf Streuobstwiesen findet.   

Was isst man zu Cidre, Cider und Apfelwein?

Alle drei Drinks sind als Aperitif oder Essensbegleitung geeignet. Apfelwein und Cider kannst du wunderbar zu deftigen Speisen trinken, zum Beispiel zu Fleischgerichten, Kraut und dunklen Saucen. Beide Getränke eignen sich generell als Alternative zu Bier oder Wein und bieten dir und deinen Gästen ein neues Geschmackserlebnis. Cider sollte aufgrund des Kohlensäuregehalts eher aus dem Bierglas oder einem bauchigen Rotweinglas getrunken werden. Immer öfter gibt es Cider auch in Dosen oder 0,33l-Flaschen, aus denen du direkt trinken kannst.  

Wie serviert man Cidre?

Cidre ist ein idealer Begleiter für sommerliche Gerichte oder auch Obstkuchen. Serviert wird der Apfelsekt bei circa 7 Grad, also eisgekühlt. Statt Kaffee und Kuchen einfach mal Cidre und Kuchen probieren.  

Ein echter Hingucker: Sidra Galicia

Auch in Spanien ist der Apfelwein sehr beliebt und gerade in Nordspanien eine echte Institution. Besonders das Einschenken ist eine Augenweide, denn der Kellner hebt dabei die Flasche Sidra so hoch wie möglich über seinen Kopf und das Glas so tief wie es nur geht. Dadurch fließt der Apfelwein erstmal ein gutes Stück durch die Luft, bevor er im Glas landet. Das hat Methode, denn durch die Berührung mit der Luft wird der eigentlich „stille“ Wein spritzig.  

Du hast Lust auf Cidre, Cider oder Apfelwein bekommen? In deinen trinkgut Markt in deiner Nähe findest du eine erlesene Auswahl. 

Foto: Adobe Stock/halfpoint