Heimatmarkt auswählen schließen
Wählen Sie Ihren Heimatmarkt, um die Angebote Ihrer Region zu sehen

Finden Sie jetzt Ihren nächstgelegenden trinkgut-Markt:

Wählen Sie Ihren Heimatmarkt, um die Angebote Ihrer Region zu sehen

Finden Sie jetzt Ihren nächstgelegenden trinkgut-Markt:

Getränkeakademie

Obergäriges und untergäriges Bier: Das ist der Unterschied

Am 6. August feiern wir den Internationalen Tag des Bieres. Und bestimmt hast auch du deine Lieblingssorten. Doch was servierst du dir und deinen Freunden gerne: obergäriges oder untergäriges Bier? Wir sagen dir, was bei dir im Kasten steht oder aus der Zapfanlage kommt.

„Das ist gar kein Hexenwerk“, sagt Theodor Pricken. Der Bier-Einkäufer und -Experte bei trinkgut weiß, worauf es beim Gärprozess ankommt, damit untergäriges oder obergäriges Bier entsteht. Je nachdem, welches Endprodukt man erhalten möchte, wird eine entsprechende Hefekultur für den Gärprozess verwendet. Das untergärige Bier wird bei kühlen Temperaturen gebraut. Pricken: „Die Hefe arbeitet am besten bei rund 4 bis 9 Grad Celsius, um vernünftig Alkohol zu produzieren.“ Wie der Name schon sagt, sinkt die Hefe dann auf den Boden des Gärbehälters nach unten. Da sehr kühle Temperaturen benötigt werden, wurde untergäriges Bier früher hauptsächlich in Bayern oder Baden-Württemberg gebraut. „Oft wurden Eisblöcke, zum Beispiel aus den Alpen, dem Gärprozess hinzugefügt“, sagt Pricken.  

Obergäriges Bier dagegen wird bei Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius gebraut. Hier steigt die Hefe nach oben und wird abgeschöpft. Obergäriges Bier kann aufgrund der moderaten Temperaturen auch gut von Hobbybrauern Zuhause hergestellt werden. Geschmacklich unterscheiden sich die Biere natürlich auch voneinander. Pricken: „Allgemein sagt man, dass das obergärige Bier fruchtiger schmeckt, das untergärige Bier dafür aromatischer.“  

Beispiele für obergäriges Bier:

Beispiele für untergäriges Bier:

 

Mehr als 2.000 Biere bei trinkgut

Auch, wenn die Braukunst von Weizen immer noch hauptsächlich im Süden angesiedelt ist und man Alt nach Düsseldorf und Kölsch nach Köln verortet, verschwimmen die Vorlieben mittlerweile. „Wir bieten ja bei trinkgut mindestens 2.000 verschiedene Biere an und die Lieblingsbiere sind nicht mehr so stark nach Regionen aufgeteilt. Auch im Westen wird gerne mal ein Weizen getrunken“, berichtet Pricken. Der Verzehr unterscheidet sich bei obergärigen und untergärigen Bieren vor allem durch die verschiedenen Gläser. Pricken. „Pils wird ja traditionell in der Tulpe getrunken, auch Weizen und Kölsch haben ihre eigenen Gläser.“ 

Obwohl die Gärtemperatur stark unterschiedlich ist, werden alle Biere meist kühl genossen. Pricken: „Ich würde sagen, dass fast alle Biere kühl serviert werden sollten. Aber das ist Geschmackssache. Es gibt auch Bierfreunde, die ihr Bier lieber etwas wärmer trinken. Egal, ob unter- oder obergärig.“ 

Du hast auch Lust auf ein leckeres Bier bekommen? In deinem trinkgut Markt in deiner Nähe findest du eine große Auswahl an obergärigen und untergärigen Bieren.