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Getränkeakademie

Whisky: Ursprung, Herstellung und Verkostung

Wie genießt du deinen Whisky? Bei Zimmertemperatur? Auf Eis? Oder doch lieber handwarm? Wir sagen dir, wie sich die Aromen am besten entfalten.

Was du als erstes wissen musst: Es ist von essentieller Bedeutung, ob du Whisky oder Whiskey trinkst. Der bekannteste Vertreter dieser Spirituosen-Sorte ist der schottische Whisky, der in vier Whisky-Regionen hergestellt wird: den Highlands, der Speyside, den Lowlands und den Islands (inklusive Islay). Je nach Region haben alle Brände unterschiedliche Nuancen und Noten. Der Whiskey dagegen kommt aus Irland und ist eher der sanftere, mildere Vertreter der Spirituose. Mehr Informationen über die Regionen, die Herstellung und Geschmacksnuancen bekommst du auf www.trinkgut.de/whisky-wissen

Wie erlebe ich unverfälschten Whisky-Genuss?

Das Wichtigste beim Whisky ist das richtige Glas. Oft wird Whisky in einem Tumbler, einem flachen, geraden Glas mit dickem Boden, serviert. Dabei ist ein Tulpenglas, welches sich oben verjüngt, die bessere Wahl. Hier werden die Aromen gesammelt und durch die schmale Öffnung direkt in die Nase geleitet. Daher nennt man diese Gläser auch „Nosing-Gläser“. Durch das Zusammenspiel von Riechen (Nosing) und Schmecken wird der Geschmack viel intensiver wahrgenommen und es lassen sich auch feine Nuancen heraus schmecken. Ob das Glas nun einen langen, kurzen oder keinen Stiel besitzt, ist allein deinem persönlichen Geschmack überlassen.   

Whisky auf Eis?

Eis ist ein absolutes No-Go. In Filmen wird Whisky meistens „on the rocks“ gereicht. Das Herunterkühlen scheint populär, tut der Spirituose allerdings alles andere als gut. Durch die Kälte kann unsere Zunge die Aromen schlechter wahrnehmen, zusätzlich verwässert Eis das Getränk. Ist der Whisky nicht kalt gefiltert, kann es zusätzlich zu unerwünschter Flocken- und Schlierenbildung kommen. Wer seinen Whisky trotzdem etwas kühlen möchte, sollte dazu spezielle Würfel aus Speckstein, Granit oder Metall nutzen, die vorgekühlt werden.  

Zeugen Schlieren im Whiskyglas von schlechter Qualität?

Nein, die Schlieren im Glas geben ausschließlich Aufschluss über den Ethanol-Gehalt der Flüssigkeit. Sind die Schlieren (Tränen) dicker und spitz zulaufend wie Kirchenfenster, ist der Alkoholgehalt höher. Bei dünneren, rundlicheren Schlieren geringer. Dieses Verhalten der Flüssigkeiten nennt man nach seinem Entdecker: Marangoni-Effekt.  

Bei welcher Temperatur trinkt man Whisky?

Die geeignete Trinktemperatur für Whiskey liegt zwischen 15-18°C und entspricht einer etwas kühleren Raumtemperatur. Die Aromen können sich so frei entfalten und werden optimal von unseren Geschmacksrezeptoren aufgenommen.  Wenn du diese Tipps beachtest, wirst du erleben, wie facettenreich Whisky schmecken kann. Lehne dich zurück, rieche, schmecke und genieße. 

Den richtigen Whisky findest du natürlich in deinem trinkgut Markt in deiner Nähe. Wir bestellen auch gern für dich, wende dich einfach an unsere Mitarbeiter. trinkgut wünscht viel Spaß beim Probieren.